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London's Coworking Bewegung ist wieder in Schwung

The Hub Islington - Der erste Coworking Space des Space-Netzwerkes "The Hub".

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London zählt mit die meisten Coworking Spaces in Europa, und dennoch ist ihre Anzahl angesichts der mehr als zwölf Millionen Bewohner in Stadt und Umland eher bescheiden. Niedriger Leerstand und hohe Büropreise, vor allen in den weiten Innenstadtlagen, bremsten den Coworking-Boom lange Zeit ab. Die Rezession brachte die Bewegung wieder in Schwung, ganze Ketten sind neu in Planung. Die britische Hauptstadt ist gegenüber anderen Städten in Europa in Sachen Coworking auch in ihrer Vielfalt weit voraus. Deskmag gibt einen Überblick über die derzeitigen Coworking Spaces und geplante Neueröffnungen.

 

Coworking Profil London

Anzahl der Coworking Spaces: 16

Anzahl der Tische: 530

Durchschnittspreise pro Monat:

Fester Arbeitstisch mit 24h-Zugang: £328

Flexibler Arbeitstisch zu klassischen Bürozeiten: £236

Arbeitstisch für einen Tag: £21

Arbeitstisch im traditionellen Büro: £959

 

Camden (incl. Bloomsbury)

Central Working

Central Working öffnet erst im April 2011 seine Türen, aber ihre Pläne sind groß. Momentan bauen sie in zentralster Londoner Lage in der Nähe der Tottenham Court Road Station einen der größten Coworking Spaces in London mit Platz für Events und bis zu 100 Coworkern. Wie Starbucks wollen sie dort präsent sein, wo die Leute sie brauchen, an großen, frequentierten Straßen, in Bahnhöfen und auf Airports. Weitere Coworking Spaces sind daher in der Pipeline.

Ihr Konzept folgt ansonsten der klassischen Coworking-Philosophie. Die Kreation von Spaces, in denen Leute arbeiten, essen, sich treffen und gegenseitig inspirieren können. Dazu werden sie zusätzlich Beratungen anbieten, um die Coworker in ihrer Arbeit zu unterstützen. Die Gründer kommen aus der Marketing- und Beratungsbranche und besitzen mit dem Betrieb einer Airport-Lounge in JFK auch Erfahrung in der Konzeption von flexiblen Arbeitsplätzen. Die Mitgliedschaften starten bei £30 pro Monat.

 

Hackney (inkl. Shoreditch, Hoxton, Dalston):

The Trampery

Die Softwarefirma Trampoline Systems öffnet seit Oktober 2009 ihre Türen auch für kreative Köpfe aus anderen Bereichen, um weiteren Leuten über ihr Büro den Sprung nach oben zu ermöglichen. Ihre Arbeitsräume nannten sie in The Trampery um und die versprühen eine wahrhaft wohnliche Atmosphäre. Derzeit gibt es Platz für etwa 20 Leute. Eine Tischgruppe bildet meist ein Unternehmen. Demnächst kommen noch ein paar Tische hinzu.

The Trampery bietet alles, was ein Coworking Space braucht. Eine nette Arbeitsgemeinschaft in einem großem Raum, Meetingräume, einen abgeschiedenen Bereich zum Ausspannen, Küche und natürlich eine komplett ausgestattete Büroinfrastruktur. Der Coworking Space befindet sich in einem der ruhigsten Flecken inmitten des lebendigen Shoreditchs. Gleich nebenan befindet sich ein Fitness-studio für das gestresste Sitzfleisch.

Tech Hub

Ein Coworking Space, der sein Konzept voll und ganz auf Start ups und die Tech Community abstimmt, existiert seit Juli 2010 an der City Road, direkt an der Old Street Station. Für das Projekt taten sich Mike Butcher, Herausgeber von TechCrunch Europe und Elizabeth Varley, Organisatorin des Londoner Twestivals, zusammen, die beide voll in der Start-up Szene der britischen Hauptstadt vernetzt sind.

Der Laden ist voll und ganz nach funktionellen Kriterien gestaltet. Im vorderen Bereich befinden sich flexible Schreibtische, die für regelmäßige Veranstaltungen weggeräumt werden können. Dort kann man sich bereits mit einer Jahresmitgliedschaft von £375 einmieten. Das sind nur etwas mehr als ein Pfund pro Tag. Im hinteren Bereich erhalten für Coworker permanente Tische für £275 (ohne MwSt.).

The Hoxton Mix

Der Coworking Space in der Nähe der Old Street Station existiert erst seit wenigen Monaten in einem Londoner Neubau. Genau wie das Haus sind die Räume sehr schlicht und modern eingerichtet. Sogar eine Dusche und eine Klimaanlage für heiße Arbeitstage wurden nicht vergessen.

Der Schreibtischpreis liegt bei £ 275 und enthält alle Servicedienstleistungen, vom schnellen Internet bis zum Meetingraum. Nur Festnetztelefonate werden separat abgerechnet. The Hoxton Mix bietet monatlich kündbare Mitgliedschaften. Die Mindestlaufzeit beträgt drei Monate. Die Arbeitsräume stehen rund um die Uhr offen, selbst an Feiertagen. Bis zu 34 Coworker finden hier eine neue Arbeitsheimat.

Bootstrap Company

Die Bootstrap Company blickt bereits auf eine lange Geschichte zurück, und ist mit ihren 34 Jahren mittlerweile genauso alt wie der Durchschnitts-Coworker. 1977 entwickelte sie während einer Rezession ein kooperatives Arbeitsmodell, mit der sie in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung die lokale Community stärkte. Vieles hat sich seither bei ihr verändert, die starke lokale Verankerung in den Stadtteil Dalston, das Kooperationsmodell und den Fokus auf soziale und kreative Kleinunternehmen behielten sie jedoch bis heute bei.

Die Arbeitsplätze können sehr persönlich gestaltet werden. Die Atmosphäre ist entspannt, aber produktiv. Die gegenseitige Unterstützung federt viele Risiken als Einzelunternehmer ab. Die meisten arbeiten als permanente Coworker. Die Kündigungsfrist beträgt zwei Wochen, sie wird jedoch selten genutzt. Die Schreibtische sind in der Regel alle ausgebucht.

The Cube London

Der Coworking Space im Londoner Osten in der Nähe der Shoreditch Highstreet Station entstand als Antwort auf die Finanzkrise und öffnete im September 2009. Im minimalistischen Ambiente, das größtenteils in Handarbeit entstand, richtet sich das Konzept ganz auf die gegenseitige Unterstützung der Coworker. Dafür finden regelmäßige Veranstaltungen und Beratungsseminare im Cube statt. Ebenso wurden überdimensionierte Räume für dieses Ziel vermieden.

Ein monatliches Ticket mit unbegrenztem Zugang kostet nur £195. Coworker, die flexibler arbeiten und weniger zahlen möchten, können sich auch für geringere Preise einmieten. Ein Ableger eröffnet mit WECREATE in Kürze in New York. Mehr zum Cube findet sich auch auf unserem Deskmag-Artikel „Die Brutstation für Coworker“.

Durham Yard

Dieser kleine Coworking Space eröffnete kürzlich in Durham Yard von zwei Freelancer, einem Theaterproduzenten und einem Webentwickler, die ihre Arbeit am Küchentisch satt hatten. Der Space befindet sich in der Nähe der Hackney Road, in der viele Kreative ihre Arbeitsplätze aufschlugen.

Die zwei Büros bieten elf Schreibtischplätze. Was an Platz weniger zur Verfügung steht, macht der Gemeinschaftsgeist der dort arbeitenden Freelancer wieder wett.

Ein Tisch kostet £50 die Woche, die einen permanenten Arbeitsplatz, die Basisinfrastuktur eines Büros und einen 24-Stunden-Zugang umfassen. Ein extra Meetingraum existiert nicht, jedoch ein gemütliches Sofa für privatere Gespräche sowie viele Cafés ums Eck, in denen man sich mit Kunden treffen kann.

 

Islington:

The Hub Islington

Der erste Coworking Space der Hub-Kette öffnete vor sechs Jahren in einer kleinen Seitenstraße direkt an der Angel Station. Einige Stufen ins oberste Stockwerk gelaufen, wartet einer der schönsten Coworking Spaces in London.

Die Hubbie Angels besitzen einen treuen Stamm an Coworkern, nur sehr wenige Tische sind frei. Trotz der hohen Auslastung wird es nie richtig laut. Die Atmosphäre in dem alten Gewerbehaus ähnelt eher dem einer festen Bürogemeinschaft, nur ist alles etwas größer. Im weitläufigen Arbeitsraum befindet sich ein an der Fensterfront ausgerichteter Cafébereich mit einer fantastischen Aussicht auf den Gurkenturm an der Liverpool Street. Der Laden wirkt zuweilen etwas chaotisch, trotzdem oder gerade deshalb gehört er zu den charmantesten Coworking Spaces in London.

The Hub King’s Cross

Ebenfalls in einer ruhigen Seitenstraße gelegen, jedoch gleich neben dem Bahnhof King’s Cross liegt ein weiterer Coworking Space der Kette The Hub. Anders als ihre Schwester an der Angel Station geht es deutlich lebhafter zu. Hier passen nicht nur wesentlich mehr Leute rein, sie nutzen auch öfter einen flexiblen Arbeitsplatz. Der Laden ist direkt von der Straße erreichbar und führt in ein großes Café und ist genauso gut gefüllt, wie die darüber befindlichen Arbeitsräume.

The Hub King's Cross ist auf transparente Räume angelegt, die durch Glas voneinander abgetrennt sind. Obwohl der Laden bereits einen guten Eindruck macht, steht demnächst eine kleine Renovierung an, in denen das Café, der große obere Arbeitsbereich und vielen kleinen voll verglasten Arbeits- und Meetingräume neu herausgeputzt werden.

Lemon Studios

Die Lemon Studios entstanden aus einem Joint Venture zwischen Lemon Digital, Britanniens größter Produzent für digitale Produktionen und der Unternehmensberatung Econsultancy. Beide besitzen sie langjährige Erfahrungen in der Netzwerkarbeit. Ihre Arbeitsräume richten sich daher auch vornehmlich an Webentwickler und Firmen aus dem Bereich Online-PR und –Marketing.

Ihren ersten Coworking Space eröffneten sie in Clerkenwell, unweit der Farringdon-Station. Die Miete ist mit £425 nicht ganz billig, liegt jedoch immer noch fast zwei Drittel unter dem Durchschnittspreis für ein normales Büro in London. Der Preis umfasst ein großes Angebot an Serviceleistungen und einen 24/7-Zugang, für die keine weiteren Extrakosten entstehen. Dazu gehören neben Meetingräumen und Veranstaltungen jeden Freitag auch Freibier und kostenloser Wein für den Start in das Wochenende. Weitere Coworking Spaces in Shoreditch, Soho und Southbank sind bereits in Planung.

 

Wandsworth (inkl. Battersea, Putney):

Co-work Putney

Dieser Coworking Space zeigt in beispielhafter Weise, wie Ideen in der derzeitige Krise Räume mit neuem Leben füllen. Matt Guild arbeitete für ein Unternehmen, das sich während der Krise verkleinern musste. Statt einfach ihren Firmensitz einfach zu verkleinern, rissen sie fasst alle Wände aus einer normalen Büroetage. Herauskam mit Co-work Putney ein herausgeputzter Coworking Space im gehobenen Ambiente – mit allem, was Coworker brauchen: Arbeitsplatz, Meeting- und Rückzugsräume, direkt an der belebten Upper Richmond Road.

London’s derzeit neuester Coworking Space – sie öffneten im Dezember 2010 – bietet Platz für 45 Leute. Das teuerste Highlight sind die per Code verschließbaren Cabinets für jeden einzelnen Platz. Alle Utensilien für permanente Mitglieder sind so jederzeit sicher aufgehoben. Doch dabei bleibt es nicht. Räume für einen weiteren Coworking Space werden derzeit an der London Bridge umgebaut. Eröffnet wird im Mai. Der Preis liegt derzeit bei £79 pro Woche plus MwSt.

Third Door

In Großbritannien dürfen Kinderläden nur mit staatlichen Lizenzen unter hohen Sicherheitsauflagen geführt werden. Third Door ist einer von ihnen. Der Coworking Space bietet Plätze für bis zu 24 Kinder und ist mit seiner Kombination aus Arbeitsplätzen und Kinderbetreuungsservice einzigartig in London. Damit Mütter und Väter in der ersten Etage ungestört arbeiten können, kümmert sich eine Nanny auf einer großen Spielwiese im Erdgeschoss um ihre Kleinen.

Im Coworking Space finden bis zu 25 Coworker einen Platz für ihre Geschäfte. Neben einer Küche, der üblichen Büroinfrastruktur und einem großen Meetingraum existieren auch zwei echte Londoner Telefonzellen. Weil die Telefone in der Zelle fehlen, bleibt noch mehr Platz für private Gespräche am Handy. Der Laden ist der Gegend entsprechend gehoben eingerichtet und bietet für Putney’s Mütter und Väter einen perfekten Platz, um neben der Arbeit in Kontakt mit anderen Eltern zu kommen.

Le Bureau

Le Bureau befindet sich im Londoner Süden und entstand vor vier Jahren unweit des Battersea Parks. Die Räume wurden sehr warm gestaltet, jeder Coworker kann sich an seinem Arbeitsplatz auch über Blumen freuen. Wohl auch deshalb arbeiten hier mehr ältere Coworker als in anderen Coworking Spaces. Le Bureau steht allen Berufsgruppen offen.

Angeboten wird eine Mitgliedschaft, die wöchentlich £ 99 kostet. Im Preis sind alle Servicedienstleistungen eines Büros enthalten. Auch die Nutzung einer der fünf Meetingräume ist inbegriffen. Auch sie planen weitere Coworking Spaces in Großbritannien. Mehr über LeBureau liest du in unserem Artikel „Neue Energie aus Battersea“.

 

City of Westminster (inkl. Soho, Westend):

Rentadesk

Rentadesk startete vor sechs Jahren mit den ersten Arbeitsplätzen in Soho. In dieser Lage sind sie bis heute praktisch konkurrenzlos. Ein Haus befindet sich an der Newburgh Street, ein zweites auf der Carnaby Street. Demnächst kommt ein drittes Haus dazu. Insgesamt stehen dann Plätze für bis zu 90 Leute zur Verfügung.

Bis auf Faxgeräte, auf die man auch leicht verzichten kann, bieten sie die volle Büroausstattung. Kaffee, Tee und Snacks gibt’s gratis. Ein permanenter Tisch kostet monatlich £250 (exkl. MwSt.). Außer Telefon und einen Briefkasten beinhaltet der Preis den fairen Gebrauch der gesamten Büroeinrichtung, inklusive Kopierer. Für einen Tag kann der Coworking Space umsonst getestet werden.

Hub Culture Pavilion

Der HubCulture Pavilion ist ein Spin-Off des seit 2002 bestehenden HubCulture-Netzwerks und existiert seit 2009 in der Londoner Carnaby Street. Die Räume sind elegant ausgelegt und bieten viel Platz zum Arbeiten für Privatflieger oder Meilensammler in der Business Class.

Eine Mitgliedschaft ist nur auf Einladung möglich. Das auf Eliten gerichtete Konzept erinnert eher an die weltweiten Soho-Häuser. Auch wenn Arbeitsplätze angeboten werden, geht es mehr um Networking als um Coworking. Dafür werden auch Strandklubs, eine Privatinsel und andere Orte angeboten.

Im Bau:

Co-work Borough, Eröffnung im Mai 2011

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