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Coworking schafft große Gemeinschaften. Sie sind der eigentliche Grund für die Arbeit in gemeinsamen Räumen. Sicher profitiertest du bereits von den Möglichkeiten dieser Coworking-Gemeinschaften. Aber hast schon einmal über die Gründung einer Gruppe nachgedacht, die sich nur einem bestimmten Thema widmet, das dich besonders interessiert und in der du Tipps und Taktiken teilen kannst? Hier sind acht einfache Schritte, mit denen du eine lokale Meet-up-Gruppe für dich und andere Freiberufler und Kleinunternehmer aufbaust.
By Angel Kwiatkowski - Sonntag, 10. April 2011

Ein Gastbeitrag von Angel Kwiatkowski von der Cohere Coworking Community in Fort Collins, Colorado (USA):


1. Wähle ein Thema und überleg dir den Zweck

Mit wem willst du zusammenkommen und warum? Willst du freiberufliche Webdesigner treffen und mit ihnen über die neuesten Adobe Illustrator Shortcuts reden? Oder willst du Leute mit den unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen für die Diskussion über einen bestimmten Wirtschaftszweig zusammenbringen? Du kannst aus einer grenzenlosen Themenvielfalt für ein Meet-up wählen. Aber begrenze dich und entscheide dich für ein spezifisches Thema. Sei auch kreativ dabei. Ein Meet-up mit dem Namen „Freiberufliche Schriftsteller“ hört sich langweilig und unkonkret an.

2. Frag zwei Leute, die sich daran beteiligen.

„Zwei?! Nur zwei Leute?“ Beruhige dich. Frag zwei Leute, die dir bei deinem Meet-up über ein Nischenthema helfen. Zum Beispiel zwei Programmierer für eine Programmiersprachen-Gruppe, oder zwei Freiberufler, die sich für Non-Profit-Organisationen interessieren. Mit den zwei anderen Köpfen wählt sich nicht nur viel einfacher eine Zeit und ein Ort, sie helfen dir auch beim zukünftigen Wachsen und der Diversifizierung des Meet-ups. Und selbst wenn ihr bei eurem ersten Treffen nur zu Dritt erscheint, drei Leute können schon viel miteinander teilen und brainstormen.

3. Wähle eine Zeit.

Schau erstmal, ob bereits ein Meet-up zum gleichen oder einem ähnlichen Thema bei dir in der Nachbarschaft stattfindet. Falls eine ähnliche Gruppe bereits existiert, super! Biete an, eure Kräfte gemeinsam zu bündeln. Falls nicht, vermeide die Kollision mit anderen Veranstaltungen in der Gegend für deine Zielgruppe. Überleg auch, wie häufig das Meet-up stattfindet, wöchentlich oder ein, zwei Mal im Monat? Und mögen die Teilnehmer das Treffen lieber während oder nach ihrer Arbeitszeit, oder vielleicht sogar eher am Wochenende?

4. Wähle einen Ort.

Cafés, Restaurants mit privaten Räumen oder lokale Gemeindezentren sind nicht nur großartige Plätze, die ihr umsonst oder für nur eine geringe Gebühr erhält. Aber weißt du, was noch viel besser ist? Frag deinen Coworking Space, ob du einen Raum außerhalb der regulären Arbeitszeiten nutzen kannst, z.B. abends oder am Wochenende.

5. Erstelle ein Online-Event

Im Netz helfen dir zahlreiche Tools, mit denen du Ort, Zeit und Thema deiner Veranstaltung beschreiben kannst. Mach es poteziellen Teilnehmern möglichst einfach, die Infos über das Wo, Wann, Worüber und Warum zu finden. Simple Tools dafür besitzen Plancast, Meetup, Eventbrite und natürlich das Event-Tool bei Facebook.

6. Teile die Veranstaltung mit deinem Netzwerk

Poste die Informationen über das Meet-up in deinem Coworking Space, erzähl es deinen Freunden auf Facebook und deinen Followern auf Twitter. Schreibe darüber in deinem Blog. Mach es bei anderen Veranstaltungen bekannt, wenn es zum dortigen Thema oder den Leuten passt. Sende E-Mails zu Freunden, ehemaligen Kollegen und allen anderen in deinem Netzwerk, die zum Meet-up passen. Am besten ist natürlich, du sprichst die Leute direkt an und lädst sie persönlich ein.

7. Sei vorbereitet.

Wenn das Meet-up in deinem Coworking Space stattfindet, willst du auch Snacks und Getränke bereitstellen? Oder brauchst du vielleicht Whiteboard und Stifte, ein riesigen Notizblock oder einen Laptop mit Beamer für Notizen oder zum Anschauen von Websites? Wären Namensschilder bei größeren Meet-ups eine Hilfe? Denk auch noch mal über das Thema und den Zweck der Veranstaltung nach, bereite ein paar Inhalte vor, falls euch der Stoff kurzzeitig ausgeht und versichere dich, dass alle Materialen und Kleinigkeiten bereitstehen, damit sich eine großartige Veranstaltung entwickelt.

8. Hab Spaß!

Die Meet-up-Gruppe sollte allen Beteiligten Spaß machen, aber ihnen auch interessante und nützliche Informationen bringen. Genieß es!

Warum überhaupt solche Treffen?

Weil sie eine Gemeinschaft aufbauen. Weil du damit Ressourcen, Tipps und Taktiken teilen kannst. Weil sie helfen, eure Kenntnisse und Fähigkeiten miteinander zu verbinden und euch gegenseitig zu unterstützen. Und weil es einfach super ist, mit anderen tollen Leuten abzuhängen.

 

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