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Viele Coworker können für Kunden in der ganzen Welt arbeiten. Auch an ihren Arbeitsplatz sind sie theoretisch nicht gebunden. Die meisten bleiben ihrer Stadt und ihrem Coworking Space trotzdem treu. Wenn du dennoch für kurze Zeit ins Ausland gehst oder Coworker und Kunden aus anderen Ländern in deinem Space begrüßt, können nicht nur Sprachbarrieren zu Missverständnissen führen. Auch verschiedene kulturelle Hintergründe solltest du berücksichtigen. Bei der interkulturellen Kommunikation helfen schon wenige bekannte Tipps, die man in der Eile jedoch schnell wieder vergisst.
By Carsten Foertsch - Montag, 12. September 2011

Rede verständlich

Hört sich einfach an und ist es auch. Verzichte auf Dialekte, umgangssprachliche Ausdrücke und Slang. Selbst Leute mit den besten Kenntnissen in deiner Sprache, sind nicht alle Dialekte und Redewendungen geläufig. Bei Leuten, die nur über Basiskenntnisse verfügen, nutze einfache Wörtern, ohne jedoch demonstrativ langsam zu sprechen. Es sollte natürlich rüberkommen. Nicht-Muttersprachler freuen sich generell darüber, wenn du dein Sprechtempo drosselst.

Wenn du Fragen stellst, packe nicht mehrere Fragen in eine. Stelle sie nach und nach und lasse sie auch einzeln beantworten. Verzichte auf negative Fragestellungen wie „Kommst du nicht...?“, die zu Verwirrungen führen, weil ein ‚Ja’ ebenso für ‚Ja, ich komme’ oder ‚Ja, ich komme nicht’ stehen kann.

Sei konkret, vermeide Verallgemeinerungen

Viele Missverständnisse basieren auf Verallgemeinerungen, unter denen jeder etwas anderes versteht. Das passiert oft schon in der eigenen Muttersprache. Wie viel schwieriger ist es dann für Leute, die sich nicht 100% sicher in einer anderen Sprache bewegen? Wenn du etwas Konkretes besprechen möchtest, drücke es daher auch konkret aus.

Mit Verallgemeinerungen stehen auch schnell viele Fettnäpfchen in deiner Nähe. Selbst einzelne Worte können als Verallgemeinerung Ablehnungen auslösen. Wenn du beispielsweise über die USA sprichst, sag USA und nicht Amerika. Es erleichtert ungemein Gespräche mit den 600 Millionen anderen Amerikaner, die in Argentinien, Mexiko oder Kanada leben.

Gleiches gilt für Verallgemeinerungen über bestimmte Länder, Szenen oder Leute. Verkneif dir generell stereotype Vorstellungen. Es gibt keine homogenen Gruppen, die du einfach über einen Kamm scheren kannst. Außer du kannst dich mit deinem Gesprächspartner darüber lustig machen.

Schätze die Wirkung von Witzen vorher ab

Sarkasmus und Witze bereichern viele Gespräche. Beim ersten Kennenlernen können sie jedoch schnell nach hinten losgehen. Wenn du Witze machst, denk darüber nach, ob sie verstanden werden. Über sensible Themen wie Politik und Religion sprich lieber, wenn du deine Gesprächspartner besser kennst und ihre Gefühle einschätzen kannst.

Rede respektvoll

Je sachlicher du bist, desto einfacher das Gespräch. Am besten funktioniert es, wenn du nur über die Sachen sprichst, von denen du etwas verstehst. Mach dich bitte auch nicht lustig, wenn etwas nicht verstanden wurde. Du hast deine Sprache und Kenntnisse auch erst über Jahre erworben.

Bleibe in Gesprächen lernbereit und stets respektvoll. Rede nicht nur, sondern höre deinem Partner zu. Fasse Gesagtes zusammen, um Missverständnisse zu vermeiden. Wenn du etwas nicht verstehst, frag einfach. Es gibt so viele neue Dinge, die du dabei entdecken kannst.

Ermutige andere Leute, in Fremdsprachen zu sprechen. Auch wenn ihre Kenntnisse gering sind, erhalten sie dadurch mehr Selbstvertrauen. Wenn du einige Brocken in ihrer Sprache kennst, lass es in die Gespräche einfließen. Ein Danke, Hallo oder Tschüss in der anderen Sprache kennt eigentlich jeder.

Beurteile Leute nach ihrer Kultur

Wie sich Leute begrüßen, essen, Visitenkarten austauschen oder sich wieder verabschieden, unterscheidet sich von Land zu Land, von Region zu Region, sogar von Gruppe zu Gruppe. Auch wenn dir nicht jede Abweichung von diesen Umgangsformen übel auslegt wird, punktest du, wenn du dich mit den örtlichen Gepflogenheiten auskennst.

Dafür musst du nicht unbedingt dicke Bücher wälzen oder Etiquette-Ratgeber reinziehen. In den meisten Coworking Spaces geht es generell lockerer zu. Beobachte, wie Leute woanders miteinander umgehen. Übernehme die Verhaltensweisen einfach, wenn du mit ihnen klarkommst. Mache sie dir auf jeden Fall bewusst.

Ein Lächeln versteht jeder

Es gibt ein Verständigungsmittel auf der Welt, das jeder versteht: dein Lächeln. Egal ob als Smiley in Chats oder als richtiges Lächeln in deinem Gesicht, jeder freut sich darüber. Übertreibe es jedoch nicht. Ein künstliches Dauergrinsen sowie eine Flut an :) in Emails nerven schnell. Wenn du einen schlechten Tag hast, und dir überhaupt nicht zum Lächeln zu Mute ist, sage es deinem Gesprächspartner, damit er deine schlechte Laune nicht auf sich bezieht.

Bleibe du selbst

Verrenke dich nicht, wenn du die Tipps umsetzt. Für einen zurückhaltenden und respektvollen Umgang mit anderen Leuten brauchst du deine eigene Persönlichkeit nicht aufgeben. Verbiegst du dich zu sehr, wirkt es auch nur unecht und unehrlich.

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