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Nexudus Coworking Space Management Software

Betahaus Hamburg

Ein bisschen versteckt im schönen St. Pauli findet man das betahaus Hamburg. Im Juli 2010 eröffneten sie neben der Schilleroper. Nach dem Berliner Prototyp ist es das zweite Betahaus. 

Die verglaste Fassade erlaubt bereits von außen den Blick auf fleißige Coworker. Nur ein paar Schritte weiter steht man mitten im Café. Es ist deutlich kleiner als das Berliner Vorbild und bietet Platz für 42 Coworker. Andererseits fördern die kleineren Räume eine familiärere Atmosphäre. Jeder kennt jeden, sie sogar die Kaffeepräferenzen der einzelnen Nutzer, erklären die Mädchen hinter der Bar.

Das Hamburger Betahaus startete anfangs mit zwei Räumen, einem stillen Raum und einem Bereich, der mehr Kommunikation fördert. Die Trennung lief weniger ideal als geplant. So wurde der ehemalige Silent Room in einen Team-Raum umfunktioniert und bietet fixe Plätze. Auf der anderen Seite, durch ein enormes Bücherregal vom Café getrennt, findet sich der Kommunikationsbereich mit den Flexdesks. Hier können sich die Mitglieder jeden Tag aussuchen, wo sie sitzen.

Besonders interessant ist das 'Protonet'. Mit dem, nach eigenen Angaben, einfachstem Server der Welt tauschen Nutzer, Ideen und Daten problemlos und sicher aus. Für einen noch persönlicheren Austausch bietet das Betahaus einen Meetingraum für bis zu 12 Personen.

Weil die Nachfrage stärker wächst, als das Raumangebot hergibt, denken die Hamburger bereits über einen Umzug nach. In St. Pauli wollen sie bleiben, aber größer sollte es schon werden.

Places

Mitten in der Altstadt, nur ein paar Schritte vom Rathaus entfernt, findet man einen der neuesten Coworking Spaces in Hamburg. Places öffnete im November 2012. und lässt das Herz eines jeden Eames-Fans höher schlagen. Die Gründer dieses Spaces sind eigentlich Fachhändler für Möbel und arbeiten eng mit Vitra zusammen. Auf den ersten Blick wirkt der Laden wie ein Vitra Ausstellungsraum. Wohin man auch sieht: Eames Stühle und Lounge Chairs. Die Algen von den Bouroullec Brüdern umhüllen den Open Space.  Kaffee trinkt man hier im Café Ray und private Filmvorführungen finden im hauseigenen Kino Club Charles statt.

Wenn Privatsphäre mag, aber kein Einzelbüro, kann sich einfach eine Workbox mieten. Vorhang zuziehen, fertig. Wenn die Stimmung nach Gesellschaft umschlägt, öffnet ihn einfach wieder. Zwischen den Möbelstücken sitzen die Eames House Birds herum und sehen einem bei der Arbeit zu. Das ist zwar niedlich, aber wenn man kurz zuvor Hitchcocks „Die Vögel“ gesehen hat, könnte es einem auch ein bisschen Angst machen.

Places ist ein bisschen hochpreisiger als die anderen Coworking Spaces, und spricht so eine etwas andere Klientel an als etwa das Betahaus. Schick ist es dort allemal. Nett und freundlich gibt's oben drauf.

Lilienhof

Ebenfalls in der Altstadt liegt der Lilienhof, eine Mischung zwischen Coworking Space und Business Center. Durch einen etwas verwinkelten aber gut ausgeschilderten Gang erreicht man den Eingang. Sobald man hineinkommt, merkt man, hier arbeitet man nicht in Karohemd und Jeans. Hier laufen Blusenträgerinnen, und Leute in Anzug und Krawatte. Bei der Begrüßung wird gesiezt. Und auf den Tischen stehen frische Lilien, ganz im Zeichen des Namens.

Viel weiß und dezente Grüntöne prägen das Bild. Im  Lilienhof findet man eher etablierte Anwälte, Berater und Unternehmer. Auch Psychologen finden sich unter den Mietern. Open Space gibt es im Lilienhof kaum, die Nachfrage danach ist praktisch nicht existent. Warum sich die Räume dennoch Coworking Offices nennen, erschließt sich nicht auf den ersten Blick. Die Mitglieder wollen ihre eigenen Büros und Meetingräume, erklärt Office Managerin Kristin Michelson. Auch hier werden die Kapazitäten knapp und die Räume erweitert: im Haus eröffnen sie eine neue Etage, die weitere Büroplätze und Konferenzräume bereitstellen.

Wie man sehen kann hat Hamburg durchaus mehr als Fisch- und Franzbrötchen und die ewig unfertige Elbphilharmonie zu bieten. Der Hafen ist zwar wunderschön, aber dort scheißen einem sowieso nur Möwen auf den Kopp.

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