Yardi Kube: A single connected platform for flexible workspace management
Yardi Kube
Arbeitnehmer müssen Beruf, Familie und sonstige Verpflichtungen miteinander vereinbaren. Der daraus entstehende Druck wird zusätzlich verstärkt, wenn lange Anfahrtswege hinzukommen. Unternehmen müssen daher aktiv dazu beitragen, das Leben ihrer Mitarbeiter lebenswerter zu machen – ansonsten sind schlechte Arbeitsmoral und geringe Produktivität die Folge. Ein verteiltes Netzwerk flexibel nutzbarer Büroarbeitsplätze als Ergänzung zum Zentralgebäude ist eine Möglichkeit, die Lebensqualität der Belegschaft zu verbessern. - Eine Ansicht von Mark Dixon, CEO Regus Group
By Carsten Foertsch - Montag, 19. Juli 2010

Beruflicher Stress ist kein neues Phänomen. Im vergangenen Jahrhundert mussten sich Arbeitnehmer einer ganzen Reihe an Herausforderungen stellen, die die Gesellschaft nachhaltig geprägt haben – von politischen Umwälzungen bis zur Beschleunigung der Arbeitswelt durch PC und Internet.

Standortschließungen führen zu weiten Arbeitswegen

Aber noch nie seit der ersten industriellen Revolution hat es so viele Veränderungen in Arbeitsweise und Gesellschaft auf einmal gegeben, wie wir sie derzeit erleben. (...) Dies alles gibt Anlass, bestimmte Unternehmensstrategien zu überdenken. Unter dem wachsenden Kostendruck wird beispielsweise verstärkt konsolidiert: Niederlassungen werden geschlossen und grosse Büros mit flexiblen Arbeitsplätzen an zentralen Standorten eröffnet, um die Personalkosten zu reduzieren.

Diese Tendenz hat nachteilige Auswirkungen auf zahlreiche Mitarbeiter, die grosse Ballungsgebiete durchqueren oder lange Strecken zurücklegen müssen, um zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen. Die Folgen sind Müdigkeit, Reizbarkeit, mangelnde Produktivität, wachsende Unvereinbarkeit von Berufs- und Privatleben.

Alleine in London legt ein Fünftel der Arbeitnehmer täglich mehr als 40 km Anfahrtsweg zur Arbeit zurück. In New York haben 47 % der Arbeitnehmer mehr als 40 Minuten Anfahrtszeit.

Das Home-Office ist keine Lösung

Das Allheilmittel für viele Branchen schien die Heimarbeit zu sein. Digitale Technologien bieten uns eine wundervolle Möglichkeit, die starre Verbindung von Zeit und Ort aufzubrechen. Mit einem Tisch für den Laptop und einem Internetanschluss kann man nun überall arbeiten – auch zu Hause. Es ist richtig: Das Home Office bietet sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern zahlreiche Vorteile, nicht zuletzt die Möglichkeit zur Reduzierung von Arbeitsplatzkosten und Anfahrtszeiten. Zudem wird die Umwelt geschont und die Menschen können eine bessere Balance zwischen Arbeit und Familie finden.

Auf Dauer ist Heimarbeit jedoch nicht die optimale Lösung – weder für Mitarbeiter noch für Unternehmen. Sie bietet beispielsweise nicht den sozialen Anschluss, den man im Büro findet, verbunden mit den entsprechenden Ressourcen und der Möglichkeit, gemeinsam Brainstorming- oder Meeting-Aktivitäten durchzuführen.

Die sinnvollste Idee wäre ein regional verteiltes Netzwerk professioneller, stundenweise belegbarer Büroarbeitsplätze in der Nähe von Ballungsräumen als Ergänzung zum zentralen Bürogebäude. Dieses sollte nicht ganz verschwinden, sondern von den Mitarbeitern bei Bedarf genutzt werden.

Der Wandel zu einem verteilten Arbeitsplatznetz mit Anbindung an das Hauptbüro bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihren Mitarbeitern zu einem lebenswerteren Leben zu verhelfen.

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