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Man kann die Jelly Wurzeln leicht vergessen, wenn man sich die Google Map mit den einzelnen Locations anschaut. Von den bescheidenen Anfängen als spontanes Treffen rund um eine Schale von Geleebonbons (daher kommt der Name), ist die Jelly diese Woche zu einem weltweitem Festival gewachsen. Aktuell gibt es knapp 200 Veranstaltungen auf allen Kontinenten. Die Jellyweek findet von 16. bis zum 22. Januar statt. In den sieben Tagen wird eine Palette von Veranstaltungen in unterschiedlichen Locations organisiert, die alle zusammen die Community stärken.

Die Philosophie der Jelly geht natürlich Hand in Hand mit dem Coworking Gedanken. Viele Coworking Spaces rund um den Globus haben Veranstaltungen organisiert. Neben diesen nehmen auch andere gemeinwohlorientierte Vereinigungen teil. Die Initiatorin Anni Roolf sieht in der weltweiten Jellyweek eine außergewöhnliche Chance für Coworking Spaces, sich weiterzuentwickeln und zu vernetzen.

Für Anni ist die weltweite Jellyweek ein umfassendes Ereignis, das aus unzähligen Netzwerken und Gemeinschaften besteht, die während dieser Woche zusammenarbeiten. Durch das Fördern von Netzwerken und internationalen Beziehungen bereichert die Jellyweek die Coworking Kultur in Bereichen, die sonst zu kurz kommen.

Aktuell gibt es im Coworkingbereich zwei Rollen: den Coworker und den Coworking Space Betreiber. Bis jetzt gibt es kaum etwas dazwischen, dabei gäbe es Raum dafür. Anni sagt, "Ich bin kein Coworking Space Besitzer - ich bin ein Netzwerk-Freak, somit könnten sich auch neue „Berufe“ wie der Coworking Netzwerker, der Coworking Trainer, der Community-Manager etablieren ... - mit diesen neuen Netzwerken eröffnen wir die Diskussion über diese neuen Positionen."

Die internationale Dimension der Veranstaltung ermöglicht auch weniger etablierten Regionen die Beteiligung an der Bewegung: "Afrika zum Beispiel ist nicht so präsent. DieJellyweek wird daher hoffentlich zur Entwicklung von unterschiedlichen und interessanten Netzwerken aus der ganzen Welt beitragen."

Anni und der Koordinator Willi Schroll setzen auf eine neue Initiative, um die Jelly noch effektiver zu machen. Die Teilnehmer suchen sich einen Partner aus einem Fragebogen aus, mit denen sie sich - ausgehend von den gemeinsamen Zielen und Bedürfnissen, für gemeinsame Veranstaltungen austauschen, auch über die nationalen Grenzen hinaus.

Möglichkeiten für neue Netzwerke gibt es genügend, das Veranstaltungsangebot ist groß und das Potenzial für Coworking phänomenal. Anni und Willi fertigten eine Liste an, die euch über alle Events und Locations informiert. Alle Ereignisse in diesem Artikel aufzunehmen, ist jedoch nicht möglich. Stattdessen beginnen wir hier mit einem kleinen Überblick über einige Veranstaltungen.

Almaty, Kasachstan

Boris vom Battler Social Club hat für Freitagabend Musikgruppen, Tänzer und Künstler eingeladen. Am folgenden Tag öffnet er den Coworking Space und lässt Einheimische Coworking ausprobieren. Sein Zugang zur Jellyweek ist, "seiner Community etwas zurückzugeben": Boris öffnete den Battler Social Club im Oktober letzten Jahres, und er platzt schon aus allen Nähten.

Im Moment ist der Battler Social Club mehr ein Platz für Workshops und kreatives Arbeiten, wo sich Leute aus Almaty versammeln. An dem Coworking Element wird noch gearbeitet. Die Jellyweek Aktivitäten werden hoffentlich dazu dienen, viele Menschen auf den Trend der neuen Arbeit hinzuführen. Sein Jellyweek-Banner zieht ziemlich viel Aufmerksamkeit auf sich und er erwartet hohe Besucherzahlen. "Die Veranstaltungen fördern den Coworking Space und dienen hoffentlich dazu, Coworking in dieser Region zu etablieren."

Athen, Griechenland

"Coworking ist die Kunst der Mitgestaltung und das ist, wofür die weltweite Jellyweek steht." - Loft2work.

Konstantina Zöhrer (Partner der Loft2Work) ist eine der europäischen BotschafterInnen für die Jellyweek 2012. Sie half die Jellyweek in Griechenland durch die Integration von Coworking Spaces, NPOs, und Gemeinden zu einer sehr offenen Initiative zu entwickeln.

Für Jellyweek 2012 haben Loft2Work mit People & Ideas und The Art of Living, zwei NGOs zusammengearbeitet. Gemeinsam erstellten sie ein 5-Tages-Programm, mit den zentralen Themen: Menschlichkeit und Unternehmertum. Es gibt täglich Workshops wie die folgenden: Persönlichkeitsentwicklung, Work-Life-Balance, Kreativität und Innovation. Ziel dessen ist die soziale und menschliche Seite von Coworking in den Vordergrund zu stellen.

"Im Moment sind wir in der Krise, die Leute haben Angst. Mit diesen Workshops möchten wir den Leuten zeigen, dass gemeinsames Arbeiten viel Positives schaffen kann und wir guter Dinge sind. Das ist die Botschaft hinter der Jellyweek in Griechenland."

Avondale, Vereinigte Staaten

Gangplank Avondale ist ein gemeinschaftlich geführter Coworking Space der mit Sozialkapital handelt. Oder zumindest wird er es, sobald es einen Raum dafür gibt. Das er aktuell noch keinen Raum gibt, bedeutet nicht, dass die Zusammenarbeit nicht trotzdem passieren kann: Gangplank bedient sich der Jellyweek um Ideen zu spinnen wie die Zukunft für Gangplank aussehen kann und wie zwischenzeitlich Interesse der Mitgliedern hochgehalten werden kann.

Co-Betreiber Crissy Saint hofft mit der Veranstaltung am 17. Januar verschiedene Coworking Spaces und kollaborative Arbeitsplatz-Modelle zu diskutieren. Davon leiten sie dann die Strategie für Gangplank ab.

"Die Jellyweek ist wirklich ein großes Ereignis für uns, weil wir versuchen, Menschen, die in unserer Region leben, an der Idee der Gangplank mitarbeiten zu lassen. Sie sollen entdecken, was wir hier machen wollen und gleichzeitig sehen, was es weltweit gibt und was für sie passen könnte. Dann wissen wir auch, worauf wir uns konzentrieren können und was wir hier passieren soll."

Die Diskussionen werden live-getweeted. Gangplank plant auch einen Live-Stream der Veranstaltung, mit der sie auch andere Teile der Welt verbinden. Der Schlüssel zum Erfolg dieser Veranstaltung ist die Zusammenarbeit, die generell im Zentrum der Gankplank-Philosophie steht.

Auckland, New Zealand

Der Biz Dojo Coworking Space verwendet die Jellyweek um weltweit Beziehungen zwischen Coworking Spaces und Kreativen herzustellen. Co-Gründer Nick Shewring hofft auf internationale Partnerschaften um projektbezogen zusammenzuarbeiten. Das Biz Dojo und andere Coworking Spaces im Ausland arbeiten zusammen um ihre Mitglieder zu verbinden.

"Wir versuchen, Möglichkeiten für diese Jungs zu schaffen Partner in Projekten zu werden. Wir veranlassen Skype Sitzungen um über Projekte zu reden an denen ihre Mitglieder arbeiten oder ermöglichen Videopräsentationen über neue Projekte, mindestens einmal pro Monat. Wir wollen etwas Anhaltendes, nicht nur Tages- oder Wochenaktivitäten."

Abgesehen von der Partnerschaftsinitiative öffnet das Biz Dojo seine Türen für jeden in ihrer Umgebung. Dies dient in erster Linie dazu den Umfang und die Internationalität der Jellyweek zu kommunizieren und eher weniger das Konzept Coworking bekanntzumachen. Während der ganzen Woche werden die Ereignisse aus der ganzen Welt auf ihre Bildschirme übertragen, um Verbindungen über Diskussionen und Videos der Mitglieder herzustellen.

Santiago de Chile

La Universidad Internacional de Verano ist eine Institution, die sich auf die audio-visuelle Kommunikation der Folgen des Klimawandels und der nachhaltigen Entwicklung spezialisiert hat.

Während der Jellyweek gibt es Diskussionen über diese Themen in Social Media Plattformen. Das Ziel ist, Menschen aus der ganzen Welt dazu einzuladen, gemeinsam eine Geschichte über den Klimawandel und nachhaltige Entwicklung zu schaffen. Dies soll in den Tagen zwischen Montag dem 16. und Freitag den 20. Januar passieren.

Innerhalb von fünf Tagen wird sich eine internationale Umwelt-Geschichte auf Facebook und Twitter aufbauen, die dann am Samstag den 21. Januar in Santiago präsentiert wird. Um via Twitter mitzumachen, verwende sowohl die # JELLYWEEK und # U12 hashtags. Hier findest du den Link zum Facebook Event.

Berlin, Deutschland

Hier in Berlin hat Deskwanted, unsere Schwestersite, ihre eigene Veranstaltung geplant. Deskwanted lädt eine Reihe von Startups ins YIN Lab für einen Usability-fix Abend ein.

Bekomm eine Pizza und spiel währenddessen mit Websites. Startups können ihr Produkt unabhängigen Testern zur Verfügung stellen, um Feedback über die Benutzerfreudlichkeit zu bekommen und an ihrer Verbesserung zu arbeiten. Dies findet in einem gemütlichen Rahmen mit ofenfrischer Pizza statt.

Du kannst uns auch während der gesamten Jellyweek besuchen und gemeinsam mit uns arbeiten – und wenn du möchtest auch an anderen Tagen – also wenn du Lust dazu hast, sprich uns an, wir freuen uns auf deinen Besuch.

Happy Worldwide Jellyweek 2012! Let’s get connected!

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