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Was Coworking Mitglieder wollen

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Der ideale Coworking Space bietet einen Zugang rund um die Uhr, einen Mix aus permanenten und flexiblen Arbeitsplätzen und lässt seine Mitglieder bei der Inneneinrichtung mit entscheiden. So sehen es die Befragten, die uns in der Global Coworking Survey über ihre Bedürfnisse berichteten. Die gute Nachricht, die Spaces erreichen im Durchschnitt hohe Beliebtheitswerte. Die schlechte Nachricht, ein Viertel findet sie zu laut. Auf die Beliebtheit wirkt es sich jedoch kaum aus. Die Mitglieder mögen trotzdem in ihren Space.

Arbeit und Projekte der Coworking Space Mitglieder bestimmen  ihre Ansprüche an die Arbeitsräume. Gegenüber dem Vorjahr veränderten sich ihre Bedürfnisse an sie kaum. Am wichtigsten ist den Mitgliedern die Interaktion mit anderen Leuten (84%). Ein Space sollte ebenso häufig flexible Arbeitszeiten (83%) ermöglichen und zufällige Entdeckungen oder Gelegenheiten (82%) fördern.

Drei Viertel aller Befragten suchen in ihren Spaces, eine Plattform, über die sie Wissen mit anderen Mitgliedern teilen und eine starke Gemeinschaft, der sie als Mitglied angehören. Ebenso häufig setzen sie eine Basisausstattung voraus, die einem Arbeitsraum gerecht wird.

Coworking bedeutet für sie nicht, die gesamte Zeit mit anderen Leuten in Teams oder Projekten zusammenzuhängen. Die eine Hälfte arbeitet vornehmlich allein (53%), die andere in spontanen, wechselnden oder festen Teams (alle zusammen: 47%).

Dauer-Teamworker sind deshalb nicht unbedingt kontaktfreudiger. Diejenigen, die im Coworking Space überwiegend für sich allein arbeiten, treffen sich deutlich öfter mit den anderen Mitgliedern - nach der Arbeit. Und sie berichten wesentlich häufiger über die Coworking Bewegung.

Je fixer das Team, desto stärker kapseln sie diese Mitglieder von der Coworking Community ab und lernen weniger neue hilfreiche Personen kennen. In spontanen, regelmäßig wechselnden Teams läuft es dagegen am besten, sie dürften die längsten Kontaktlisten in ihren Telefonen besitzen.

Die wichtigste Werte

Unabhängigkeit, Gemeinschaft und Offenheit: für die Mitglieder gehören diese drei Eigenschaften zu den wichtigsten Werten, für die ein Coworking Space und seine Mitglieder einstehen sollten. Und sie stehen auch dafür ein.

Große Unterschiede zwischen den persönlichen und kollektiv gefühlten Werten finden sich kaum - mit zwei Ausnahmen: Die größten Differenzen entdecken wir bei den Werten "Freiwilligkeit" (15 Prozentpunkte) und "Unabhängigkeit" (11 Prozentpunkte). Sie stehen jedoch nicht konträr zur Philosophie der Coworking Spaces, sondern spiegeln stärker das Spannungsfeld zwischen Gemeinschaft und Unabhängigkeit ab.

Diese scheinbare Gegensätzlichkeit zieht sich auch durch die Arbeitsräume und ihren gewünschten Aufbau. Die Mitglieder möchten schließlich beides.

Mehr Privatsphäre gewünscht - zumindest zeitweise

Daher wünschen sich die meisten Befragten einen Mix aus offenen und geschlossenen Räumen (40%) oder offenen Räumen mit privaten Bereichen (35%). Komplett transparent mag es fast jeder Fünfte (17%).

Kleine Spaces gefragter als große

51% sitzen am liebsten in Räumen mit weniger als 20 anderen Leuten. Die Zuneigung sinkt mit der Größe. Allerdings sind in Coworking Spaces selten alle Tische belegt, so dass auch größere Spaces für die Mitglieder in Frage kämen. Wie im letzten Jahr ist jedem Fünften die Größe völlig egal. Große Spaces leiden deshalb unter keinem Nachfrageproblem.

Nur 30% mögen den Zugang zu traditionellen Arbeitszeiten

Jedes zweite Mitglied (50%) wünscht sich einen 24/7 Zugang zu seinem Space. Fast jeder (47%) erhält ihn auch. Größer fällt die Differenz bei den traditionellen Zeiten aus. 30% mögen die klassischen Zugangszeiten, jedoch 38% der Befragten nutzen einen - oder sind darauf beschränkt. Der Unterschied beträgt deutliche acht Prozentpunkte. Bei flexiblen Tages- und Wochentickets, oder einem Halbtagszugang stimmen Nachfrage und Angebot der Coworking Spaces wieder überein.

Flexible vor feste Tischlösungen

Mitglieder, die einen permanenten Platz wünschen, erhalten ihn ebenfalls. Jeder vierte Befragte gehört dazu. Die Hälfte bevorzugt flexible Arbeitsplätze, die sie am Tagesende wieder räumen. Weil zwei Drittel aller Mitglieder bereits an diesen Tischen sitzt, zeigt sich eine Angebotslücke nach Plätzen, die sie nicht dauerhaft aber überwiegend fest nutzen können.

Mehr Mitsprache bei Workspace Layout gewünscht

Was würden die Mitglieder ändern, hätten sie mehr zu sagen? Als erstes würden sie wahrscheinlich am Workspace Layout und Design hämmern (24%). Ganz oben auf der Liste der Änderungswünsche steht auch die Büroinfrastruktur und das Küchenangebot (je 23%). Mehr Mitsprache wünschen sich einige darüberhinaus bei Veranstaltungen (18%) und Öffnungszeiten (13%). Unter Sonstiges merkten sie u.a. eine bessere Reinigung, Kommunikation und optimalere Belegung an.

Was stört Mitglieder am meisten?

Etwa jeder Vierte besitzt Probleme mit der Lautstärke in den Coworking Spaces, 14% vermissen mehr Privatsphäre oder beklagen eine unzureichende Büroinfrastruktur. Auswirkungen auf die Beliebtheit oder Bewertung eines Spaces besitzen diese Punkte jedoch kaum. Wer sich an der Lauttstärke eines Spaces stört, bewertet einen Space nur knapp 4% schlechter - und gibt ihm eine Note von 8,2 von 10. Diejenigen, denen lautere Geräusche nichts ausmacht, verteilen im Durchschnitt die Note 8,5 von 10.

Deutlichere Auswirkungen auf die Beliebtheit besäßen zu hohe Preise und andere Coworker, welche die Mitglieder nicht mögen. Beide Kritikpunkte stehen bei den aktuellen Spaces der Befragten allerdings weit unten.

Und was mögen sie besonders?

Während die Befragten Kritik nur sparsam äußern, sieht es bei den Dingen, die sie mögen, komplett anders aus. 80% (!) lieben die anderen Mitglieder in ihrem Space, ihnen folgt die Location (61%), die Space Betreiber (53%) und die fairen Preise  (47%).

Auch hier schauten wir, wie sich die einzelnen Punkte konkret auf die Attraktivität eines Spaces auswirken. Mögen die Mitglieder ihre Arbeitskameraden, stieg die Beliebtheit am deutlichsten (+16%, 8,7 statt 7,4), an zweiter Stelle folgt nicht die Location, sondern die Betreiber. Mag man sie besonders, steigt die Beliebtheit von 7,9 auf 8,8 (+11%). Entscheidender als fair empfundene Preise (+6%) wirkt gelungenes Innendesign auf die Zuneigung der Mitglieder für den Space (+8%).

Den größten Einfluss nehmen positiv wie negativ die Mitglieder eines Spaces auf die Beliebtheit. Niedrige Preise wirken nicht extrem anziehender, hohe Preise können dagegen stärker abschrecken.

Die durchschnittliche Beliebtheit eines Spaces liegt bei 8,44. Die Höchstnote von 10 verteilte jeder vierte Befragte. Weitere 57% vergaben die Note 9 (30%) und 8 (27%). Nur 2% finden ihren aktuellen Coworking Space grundsätzlich misslungen und können ihn nicht ausstehen.

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Die zweite weltweite Coworking Befragung:

1) Wie Coworking Spaces geboren werden

2) Arbeiten Coworking Spaces profitabel?

3) Interaktionen in und zwischen Coworking Spaces

4) Die Coworking Vorhersage 2012

5) Die Coworking Space Mitglieder

6) Was Coworking Mitglieder wollen

7) Die Entwicklung der Coworking Spaces

8) Wie Freelancer, Angestellte und Unternehmer coworken

9) Die Ex-Coworker und Noch-nicht-Coworker

10) Coworking in den USA und der EU

11) Coworking in kleinen und großen Städten

12) Vom Heimbüro in den Coworking Space

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Die zweite weltweite Coworking Befragung wurde durchgeführt von Deskmag in Kooperation mit dem Team von Coworking Europe und ins Französische und Spanische übersetzt von La MutinerieCoworking Spain. Die Erhebung wurde unterstützt von Emergent ResearchUniversity of Texas at AustinCoworking DeutschlandCoworking Project ItalyJellyweek.orgDeskwanted & Cohere Community.

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