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Drei von Hundert Freiberufler gehen Coworking

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In der EU arbeiten 12 Millionen Menschen als Solo-Selbstständige, etwa 7% aller Erwerbstätigen. Vor allem in den südlichen Ländern wie Italien, Griechenland oder Spanien sind freie Berufe überdurchschnittlich beliebt. Und es entscheiden sich weltweit immer mehr Menschen für eine freiberufliche Karriere. Doch bisher finden weniger als 3% von ihnen ihren Weg in die Coworking Spaces. Wer sind die Freiberufler, wie arbeiten sie und warum möchten sie sich nicht mehr auf ein Angestelltendasein einlassen? Diese Fragen beantwortet eine weltweit durchgeführte Untersuchung mit dem Freelance Industry Report 2011.

Anlässlich des bevorstehenden internationalen Tags der Freiberufler am 23. September veröffentlichte die internationale Freelancer Akademie kürzlich einen Bericht mit neuesten Informationen über die unabhängigen Arbeitskräfte.

„Politiker und die Mainstream-Medien scheinen diese Leute völlig zu übersehen.“, schreibt Ed Gandia, der den Tag mit gründete: „Wenn sie sich mit den Bedürfnissen kleiner Unternehmer beschäftigen, denken sie in der Diskussion meist nur an traditionelle Handwerker. Freiberufler und andere selbstständige Dienstleister werden ignoriert, vergessen oder abgeschoben. Es ist Zeit, diesen Trend zu ändern!“

Damit der weltweite Freelancer-Markt sichtbarer wird und mehr Beachtung erhält, befragte Gandia mit seinem Team weltweit 1.200 freie Mitarbeiter aus fast zwei Dutzend verschiedenen Berufsbereichen.

Anlässlich des bevorstehenden internationalen Tags der Freiberufler am 23. September veröffentlichte die internationale Freelancer Akademie kürzlich einen Bericht mit neuesten Informationen über die unabhängigen Arbeitskräfte.

„Politiker und die Mainstream-Medien scheinen diese Leute völlig zu übersehen.“, schreibt Ed Gandia, der den Tag mit gründete: „Wenn sie sich mit den Bedürfnissen kleiner Unternehmer beschäftigen, denken sie in der Diskussion meist nur an traditionelle Handwerker. Freiberufler und andere selbstständige Dienstleister werden ignoriert, vergessen oder abgeschoben. Es ist Zeit, diesen Trend zu ändern!“

Damit der weltweite Freelancer-Markt sichtbarer wird und mehr Beachtung erhält, befragte Gandia mit seinem Team weltweit 1.200 freie Mitarbeiter aus fast zwei Dutzend verschiedenen Berufsbereichen.

Hier die interessantesten Ergebnisse:

Freelancer bevorzugen ihre selbstständige Lebensführung. Die Hälfte besitzt mehr freie Zeit als während ihrer Tätigkeit als Angestellte. 60% fühlen sich seit ihrem Einstieg in die Selbstständigkeit deutlich glücklicher. Und mehr als jeder Zweite würde es nicht einmal in Erwägung ziehen, wieder als Angestellter zu arbeiten – selbst wenn es sich um einen guten Job handelt.

Die unabhängigen Selbstständigen durchstanden die bisher anhaltende wirtschaftliche Rezession in ihren Ländern besser als die meisten der herkömmlichen Unternehmen. Die knappe, aber absolute Mehrheit fühlt sich von der schlechten Wirtschaftslage überhaupt nicht betroffen. Nur jeder Fünfte sieht sich stark davon beeinflusst.

Die meisten Freelancer bewerten ihre Jobperspektiven daher auch sicherer als Angestellte arbeiten würden. Natürlich sehen sie ihre Risiken, die mit einer Selbstständigkeit einhergehen, aber die meisten sehen es auch so, dass sie als Freiberufler eine bessere Kontrolle über ihre Zukunft  besitzen und als Selbstständige in sichereren Verhältnissen leben.

Die größte Gruppe der befragten Freiberufler arbeiten im Schreibgewerbe als Schriftsteller, Journalisten (18%) oder Werbetexter (12%), gefolgt von Designern und Übersetzern und Web-Entwicklern (7%). Überraschenderweise verdienen Werbetexter noch mehr als die Programmierer.

Ihre Kunden finden sie am häufigsten über Mundpropaganda, Empfehlungen (je 23%) und ihre eigenen beruflichen und privaten Netzwerke (17%). Online-Jobbörsen wie Elance oder oDesk werden von jedem elften Freiberufler erfolgreich genutzt. Soziale Medien und Kaltakquise besitzen nur eine geringe Rolle. Allerdings plant fast jeder zweite Freiberufler im kommenden Jahr mehr Zeit und Ressourcen ind die Nutzung sozialer Medien zu stecken.

Überraschenderweise arbeiten mehr als 90% aller befragten Freiberufler noch zu Hause (90%). Nur drei Prozent nutzen gemeinsame Arbeitsräume wie Coworking Spaces, 2% arbeitet in Cafés oder anderen öffentlichen Räumen.

Für die Coworking Bewegung ist die letzte Statistik natürlich die interessanteste. Obwohl immer mehr Coworking Spaces eröffnen, werden sie von den meisten Freiberuflern und Solo-Selbstständigen noch nicht genutzt. Dies erklärt vielleicht auch, warum diese Befragten das ‚Managen ihrer Zeit’ und ‚Produktiv bleiben’ als ihre größten Herausforderungen gleich nach der Kundensuche sehen. Für die meisten Coworking Spaces dürfte es daher leicht sein, sie mit ihren Vorteilen zu überzeugen. Und auch für neue Coworking Spaces gibt es noch jede Menge potenzielle Kunden

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Der ganze Report hier als kostenlose PDF

Beth Buczyknski bloggt über Coworking seit 2010. Folge ihr auf Twitter über @gonecoworking oder lerne mehr über ihre Coworking Abenteuer auf Facebook.

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Im Report befindet sich ein Fehler, bei dem die Gruppe der Frauen mit denen der Männer verwechselt wurde.

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