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Coworking Spaces

Es war einmal... Die Geschichte von Coworking in Zahlen

Brad Neuberg erklärt im Jahr 2005 das Coworking-Konzept im Spiral Muse, San Francisco.

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2006: In San Francisco entsteht die Hat Factory. Anders als im Spiral Muse können die Mitglieder jeden Tag in der Hat Factory arbeiten. Die Hutfabrik stellt somit den ersten Vollzeit-"Coworking Space" dar, der den Begriff "Coworking" nutzte. Zu den Mitgründern gehört Chris Messina, der den Twitter-Hashtag einführte, ebenso wie Brad Neuberg und Tara Hunt. Über ihre Arbeit ging im gleichen Jahr auch das Coworking Wiki online. Tara Hunt gründet ein Jahr später den Citizen Space, dessen Räumlichkeiten als Bild seither den englischen Wikipedia-Eintrag über Coworking zieren.

Im gleichen Jahr entstehen auch die ersten Jellies. Jellies sind gelegenliche Treffen kleiner Gruppen, die zusammen in informeller Atmosphäre arbeiten und Ideen austauschen. Gleichzeitig bieten sie die Nährstoffe für eine Arbeitsgemeinschaft, aus denen sich feste Institutionen wie ein Coworking Space entwickeln konnten. Jellies sind keine neue Erfindung, doch sammelte sich unter diesem Begriff eine neue, weltweit agierende Bewegung von episodischen Arbeitsgemeinschaften.

Als Reaktion zum Buch "Wir nennen es Arbeit", entsteht 2006 das Konzept für den ersten Coworking Space in Berlin. Das Business Class Net (BCN) öffnete am 1. Mai 2007, dem Tag der Arbeit. Aus ihm entstand eines der ersten weltweiten Netzwerke von Coworking Space. Anders als The Hub arbeitet das BCN jedoch mit einem Fairchaise-Konzept.

2007:  Wikipedia nimmt "Coworking" in sein Lexikon auf. Zum ersten Mal erscheint der Begriff “Coworking” auch in Googles Trend-Datenbank. Seither verzwanzigfachten sich die Suchanfragen zu “Coworking” gegenüber anderen Suchbegriffen. Mainstream-Medien in den USA greifen Coworking als Thema auf. Bis etwa 2009/2010 bleibt der Begriff jedoch auf die Staaten beschränkt.

Im August findet die erste Konferenz über neues Arbeit der “digitalen Bohème” in Berlin statt. Das Treffen nennt sich “9to5”. So ähnlich hieß auch einmal Coworking mit seinem ersten Namen. Mehrere der Teilnehmer gründeten später drei Berliner Coworking Spaces: das Betahaus, co.up und Studio 70. Zwei der Coworking Spaces existieren noch heute. 

2008: Während der South By Southwest (SXSW) finden 2008 und 2009 die ersten inoffiziellen Coworking Meet-ups statt. Ausgehend von diesen Treffen und der ersten Coworking Conference in Brüssel 2010 entscheidet sich Loosecubes, im Jahr 2011 während der SXSW die erste offizielle Coworking Unconference zu veranstalten. Aus ihr geht ein Jahr später die GCUC hervor. Ende 2008 existieren weltweit ungefähr 160 Coworking Spaces.

2009: In Deutschland öffnet mit dem Betahaus der erste Coworking Space, der sich auch so nennt. Kein anderer Coworking Space fand häufiger Platz in Deutschlands größtem Nachrichtenmagazin, dem Spiegel. Über diese Präsenz findet der Begriff “Coworking” Eingang in deutschsprachige Mainstream-Medien und die deutsche Ausgabe von Wikipedia. Ein Jahr später etabliert sich “Coworking” laut Google Trends in Europa - zuerst in Deutschland.

2010: Die Coworking Bewegung feiert den ersten #CoworkingDay - in Erinnerung an den "ersten Tag des 'Coworking'"  am 9. August vor fünf Jahren. 

In Europa begrüßt die erste Coworking Konferenz ihre Besucher in Brüssel, genauer gesagt im Hub Brussels. Während der Coworking Space letztes Jahr schließt, geht die Coworking Europe dieses Jahr in Barcelona in die vierte Runde. Zum Zeitpunkt der Coworking Konferenz existieren 600 Coworking Spaces weltweit, mehr als die Hälfte davon in Nordamerika.

2011: Das Jahr startet mit der europaweiten Jellyweek, die ein Jahr später in die Worldwide Jellyweek aufgeht. 

Die ersten Großunternehmen experimentieren mit eigenen Coworking Spaces. So entsteht mit Modul 57 ein Coworking Space von Europas größtem Touristikunternehmens TUI an seinem Hauptsitz in Hannover. Die Bank ING öffnet mit Network Orange den ersten eigenen Coworking Space in Toronto. Steelcase nutzt bereits seit einem Jahr über seine Tochter Turnstone einige Coworking Spaces als Showroom für Büromöbel und baut zwei Jahre später mit Workspring eine eigene Kette von Coworking Spaces auf, die sich auf “Corporate Coworking” spezialisiert. 

Zur ersten Coworking Unconference treffen sich mehr als 100 Leute aus aller Welt in Austin. Und der erste Gründer eines Coworking Spaces geht in die Politik und wechselt für die Piratenpartei ins Berliner Abgeordnetenhaus.

2012: Im Oktober werden weltweit zum ersten Mal mehr als 2000 Coworking Spaces gezählt. Die Twitter-Nutzer verschicken im gesamten Jahr 93,000 Tweets mit dem Hashtag #Coworking. (Quelle: Topsy). Ein Anstieg von 52% gegenüber dem Vorjahr. Berücksichtigt man den Suchbegriff mit und ohne Hashtag sind es sogar mehr als 217,000 Tweets (+56%). In den Wochen der GCUC, der Coworking Spain und der Coworking Europe zwitscherten die Twitter-Nutzer über Coworking am häufigsten.

2013: Anfang des Jahres arbeiten zum ersten Mal mehr als 100.000 Leute in Coworking Spaces. Im Juli öffnet der 3000. Coworking Space weltweit. Mittlerweile existieren neun Netzwerke, die jeweils mehr als fünf Standorte betreiben. Neben The Hub zählen dazu Netzwerke wie NextSpace in den USA oder Urban Station in Latein Amerika. Innerhalb von fünf Jahren sammelt NextSpace allein knapp US$ 2,5 Mio. für die Eröffnung neuer Coworking Spaces ein, und übernahm mit Chicago's Coop vor wenigen Tagen den ersten Coworking Space außerhalb Kaliforniens. Die Bewegung wächst weiter, ob in großen oder kleinen Coworking Spaces. 

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