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Coworking Spaces

Es war einmal... Die Geschichte von Coworking in Zahlen

Brad Neuberg erklärt im Jahr 2005 das Coworking-Konzept im Spiral Muse, San Francisco.

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Die nächsten Wochen bringen wieder viele neue Mitglieder in die Coworking Spaces rund um den Globus. Im September und Oktober öffnen auch mehr neue Standorte als in allen anderen Monaten des Jahres. Doch wie startete die Coworking Bewegung und woher kommt der Begriff? Wir fischten Fakten aus den Tiefen des Netzes und fügten die Puzzlestückchen in einer Zeitleiste zusammen. Herauskam eine kurze Geschichte des Coworkings.

1628: Das erste Buch preist die Kraft des Coworkings, allerdings nur die von Gott und seinen irdischen Vertretern. Weitere Bücher folgen in den Jahren 1645, 16511653 und 1657. Heute steht Coworking für voneinander unabhängiges, gemeinsames Arbeiten. Die meisten Mitglieder arbeiten als ihr eigener Gott, als Selbstständige, teilen aber weiterhin gemeinsame Werte. Die wichtigsten findest du hier.  

1995: C-base startet als einer der ersten Hackerspaces weltweit in Berlin. Im Jahr 2002 öffnen sie ihre WLAN-Netzwerke und fördern den freien, öffentlichen Zugang ins Internet. Hier gründet sich 2006 auch die deutsche Piratenpartei, die fünf Jahr später ins Berliner Abgeordnetenhaus zieht. Hackerspaces sind community-orientierte Orte, an denen Leute arbeiten und sich treffen können. Sie stellen damit eine Vorstufe von Coworking Spaces dar, auch wenn sie sich unabhängig von ihnen entwickelten.

1999: DeKoven führt den Begriff "Coworking" ein und beschreibt damit eine Methode, die Zusammenarbeit und Geschäftstreffen über Computer erleichert. Für ihn arbeiteten Leute und Unternehmen zu isoliert und hierarchisch, um "gleichberechtigt miteinander zu arbeiten". Mit seiner Methode wollte er Zusammenarbeit ohne Wettbewerb unterstützen, bei dem Leute an ihren Projekten arbeiten. 

Im selben Jahr, lange bevor "Coworking" populär wurde, erweitert das Unternehmen Boyle Software in New York seine Flächen, in denen auch Freelancern und andere Kleinunternehmen arbeiten konnten. Gegenüber normalen Bürogemeinschaften oder Unternehmensstudios bot 42 West 24 bis zu 32 flexible Tische auf Monatsbasis, was sich insbesondere nach der geplatzten Internetblase ab 2001 als Vorteil für beide Seiten herausstellte. 42 West 24 bezeichnet sich selbst nicht als Coworking Space, funktioniert jedoch, abgesehen von dem geringeren Fokus auf "Community" fast wie einer - und gehört damit zu den ersten seiner Art. Noch heute arbeiten dort über 50 Leute selbstständig, als Start-up oder in kleinen Unternehmen. 

2002: In Wien öffnet mit der Schraubenfabrik ein "Community center for entrepreneurs", sie bezeichnet sich heute als Wien's Mutter der Coworking Spaces. Unter dem Schirm der Konnex Communities kommen später die Hutfabrik (2004) und der Rochuspark (2007) hinzu, womit in der Stadt der Kaffeehäuser das erste lokale Netzwerk von Coworking Spaces entsteht.

2005: Im Januar startet der erste Hub als "Gemeinschaft von Unternehmern" in einer "Fabrik der Möglichkeiten" an der Angel Station in London. Später entwickelt hieraus ein Franchise-Netzwerk von über 40 Coworking Spaces weltweit, und bis heute das Größte. 

Der erste offizielle "Coworking Space", der sich Coworking Space nannte, geht am 9. August in San Franciso im Spiral Muse in Betrieb. Den Space organiisert der Programmierer Brad Neuberg als Antwort auf "unsoziale" Business-Centren. 

In Berlin öffnet mit dem St. Oberholz eines der ersten Café, die ihren Gästen kostenloses WLAN anbieten, und ihre arbeitenden Besucher nicht als datenfressende und an ihren Stühlen klebende Parasiten behandeln. Das Café und seine Besucher landen ein Jahr später im Buch "Wir nennen es Arbeit - Die digitale Bohème oder intelligentes Leben jenseits der Festanstellung." Das Buch beschreibt die Leute, die heute in Coworking Spaces arbeiten und förderte mit seinem Erscheinen die Entwicklung der deutschen Coworking-Bewegung.

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