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Die Arbeitswelt ändert sich und mit ihnen die Büros. In einer Studie befragte das Institut Unwired überwiegend große Unternehmen zum Thema flexibles Arbeiten. Die Studie, im Auftrag von Regus, kommt zum Schluss: „In Zukunft werden Unternehmen ihre Strategie auf ein flexibleres Arbeitsmodell ausrichten, bei der Mitarbeiter ihre eigenen Büroräume erwerben können. Arbeit ist nicht länger ein Platz, zu dem gehst, sondern einfach etwas, was du tust“

Interessant an der Studie von Regus, dem Anbieter von Business Centern, ist zunächst die völlige Ignoranz von 'Coworking'. Obwohl sie es inzwischen für Marketingzwecke nutzen, wird der Begriff in der Untersuchung kein einziges Mal erwähnt. Und Kollaboration ist reduziert auf die Nutzung technischer Geräte. Stattdessen beschreiben sie ‚Virtual Work’, ‚Agile Working’ und ‚Martini Working’ als neue Arbeitsformen. Trotzdem gibt es einige Zahlen, die auch für Coworking Spaces von Interesse sein können.

Bereits 63% aller großen Unternehmen arbeiten mit neuen Arbeitsformen. Dabei wollen jedoch nur knapp 12% der Büroarbeiter nach Angaben der Studie allein zu Haus arbeiten, wenn sie es dürfen. Andererseits liegt der aktuelle Anteil erst bei 1,4%.

Wenn sie sich den Arbeitsplatz selbst aussuchen können, sollte er für zwei Drittel aller Befragten innerhalb von maximal 20 Minuten erreichbar sein, jeder Vierte möchte in weniger als zehn Minuten zur Arbeit pendeln. Trotz der Integration neuer Arbeitsformen, benötigen noch zwei von drei aller Arbeitnehmer in Großunternehmen mindestens 40 Minuten.

Vor allem junge Leuten, die in den 80er und 90er Jahren geboren wurden, und als 'Millenials' noch zur Schule gehen, werden nach Meinung von 71% der Befragten die traditionellen Büros als Arbeitsplätze ablehnen.

Auch der Art der Zusammenarbeit wird sich ändern. Der Netzwerk-Anbieter Cisco schätzt, das derzeit 80% aller Kollaborationen innerhalb eines Unternehmens stattfinden. Dieser Anteil wird sich aus einer eigenen Prognose heraus ins Gegenteil verkehren, bei denen 80% der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen stattfinden. Hauptsächlich, weil Leuten sich öfter in flexiblen Teams zusammenschließen müssen.

Der in der Studie etwas albern anmutende Begriff ‚Martini Working’ erschließt sich aus dem alten Martini-Claim „anytime, anyplace, anywhere“. Warum jedoch ausgerechnet ein alkoholhaltiges Getränk, die Zukunft der Arbeit beschreiben muss, bleibt das Geheimnis der Verfasser.

Der Begriff der virtuellen Arbeit bezieht sich auf neue Formen der Kommunikation und Zusammenarbeit, bei denen der Boss nicht zwingend mehr in der gleichen Stadt sitzt. Was jedoch nicht erst seit der Erfindung des Internets in vielen global operierendem Unternehmen in Erscheinung trat.

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Die Studie als Download.

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