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Coworking in Amsterdam

Lev Kaupas

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Amsterdam gehört mit seinen rund 800.000 Einwohnern nicht unbedingt zu den größten aber zu den am dichtesten besiedelten europäischen Hauptstädten. Nur in wenigen Städten wie Paris, Athen oder Lissabon lebt man noch enger zusammen. Zu Hause lässt sich so nur schwer arbeiten. Kein Wunder, dass sich Coworking Spaces als Arbeitsplätze bei Freelancern und kleinen Unternehmen großer Beliebtheit erfreuen. Wir besuchten die Coworking Spaces der niederländischen Hauptstadt, vom Zentrum in den Norden.

Mitten im Museumsviertel trifft man auf Deskowitz, ein recht neuer Coworking Space, den die Besitzerin, eine Innenarchitektin mit nachhaltigen Materialien ausstattete. Die Tische bestehen aus gepresstem Papier und wiederverwertetem Holz, ebenso konstruierten sie eine riesige Telefonzelle für die Mitglieder. Bei der Sicherheit nutzt der Space auf umweltschonende Art ebenso existierende Bauten. Der Überwachungscontainer der US-amerikanischen Botschaft liegt direkt gegenüber.

Neben dem offiziellen Slogan 'I AMsterdam', vor dem sich jeder Besucher vor dem Rijk Museum fotografieren kann, brachte die Tech-Szene einen neuer Begriff hervor: appsterdam. Mitglieder dieser Bewegung treffen sich zu regelmäßigen Meet-ups, stellen die neuesten Entwicklungen vor und Gäste heißen aus aller Welt herzlich willkommen. Darunter auch ein Mittagessen, das jeden Mittwoch im Glimworm HQ: Solltet ihr also Expertise in dem Bereich haben – nichts wie hin.

Eine andere Veranstaltung findet wöchentlich im Open Coffee bei Debalie statt. Das Cafehaus liegt gleich um die Ecke des Hard Rock Cafes. Über dem Cafe sitzt ein kuratierter Coworking Space, der sich Bovendebalie nennt, weil er passender Weise einfach darüber (boven) liegt. Er nimmt Mitglieder aus der Web und IT Branche auf, sobald sie im Bewerbungsgespräch feststellen, das sie gut zueinander passen. Vielleicht ist es das gemeinsame Mittagessen jeden Tag um 12:30, das die Beliebtheit erklärt. Bovendebalie verfügt über eine lange Warteliste.

Etwas weiter nördlich liegt im Maykinmedia ein weiterer Ort für Web-Developer. Es ist zwar kein offizieller Coworking-Space, verfügt aber über dieselben Annehmlichkeiten. Das absolute Highlight ist der Konferenzraum im englischen Gartenhäuschen, der bestimmt schon die eine oder andere Vertragsunterzeichnung hinter sich hatte.

Weiter nördlich im Viertel Jordaan, öffnete einer der ersten Coworking Spaces in der holländischen Hauptstadt mit The Hub Amsterdam. Sie mieteten sich dafür im Westerhuis, einem ehemaligen Schulgebäude aus dem frühen 19. Jahrhundert ein. Das Westerhuis entwickelte sich mit seinen vielen anderen Mietern aus der Kreativwirtschaft bereits zu einem Kreativzentrum Amsterdams. Die bunt geflieste Eingangshalle lässt nicht nur das Touristenherz höher schlagen. Das Innenleben des HUB-Amsterdam ähnelt den vieler anderer Spaces des Coworking-Netzwerkes.

Zehn Gehminuten davon entfernt befindet sich der Workspace 6. Dieser ist direkt in den Bahnbögen untergebracht. Innen sind die Wände verputzt, die Arbeitsplätze werden von halbtransparenten Wänden unterteilt und die wirklich bequemen weißen Lederstühle reservieren die Hosts mit Namensschilder für permanente Mieter. Workspace hostet kleinere Events wie „Bring your own beamer“ oder Tischtennis Wettbewerbe. Die Ping-Pong Events sind sogar Teil eines eigenen Business-Netzwerkes, das Pong-Netzwerk.

Am anderen Ende der Stadt befinden sich die zwei Standort der Werkkamer. Die Gegend ist etwas gediegener, die Zielgruppe unterscheidet sich sehr von den zuvor beschriebenen Coworking Spaces. Das Equipment in der Werkkamer beschränkt sich auf das nötigste. Persönliche Hosts fehlen, Zugang erhalten die Mitglieder über eine Chipkarte:„Wir wollen den Personen, die bei Familienzuwachs ihr Arbeitszimmer in ein Kinderzimmer umwidmen müssen, die Gelegenheit geben, in Ruhe zu arbeiten“, sagt Rob van Bodegom, einer der vier Gründern der Werkkammer. Zusammen mit einer Immobilienfirma arbeiten sie schon an der weiteren Expansion.

Unweit davon liegt ein Coworking-Space, der Community groß schreibt: Lev Kaupas. Die GründerInnen wollen ihren Mitgliedern Räume bieten, in denen sie ihre Ideen verwirklichen können - auch Studierenden und Menschen, die sich beruflich neu orientieren wollen.

Seit zwei Jahren befindet sich Lev Kaupas im Funenpark, ein architektonisch einzigartiges Projekt, das 2011 mit dem „Amsterdam New Building Prize“ ausgezeichnet wurde und in ganz Europa als perfekte Verbindung zwischen Wohnen, Arbeiten und Entspannung gilt. Der Besprechungsraum im obersten Stock bietet viel Platz mit großen Fensterflächen und einer Terrasse, welche die Besucher mit einem tollen Blick auf die Stadt verwöhnt.

Selbst der Flughafen in Schiphol erinnert in den Abflughallen an Coworking Spaces. So stehen hier Stiegenelemente, die als Sitzflächen genutzt, wie sie in vielen Coworking Space stehen. Und den Gästen bietet der Airport freier Internetzugang, wenn auch nur für maximal eine Stunde am Tag.

Kostenloses WiFi erhältst du in Amsterdam auch in einen der unzähligen Cafehäusern oder Coffeeshops. Eine ruhige Atmosphäre findest du bei der Rabobank. Sie bietet ein paar kostenlose Arbeitsplätze, um mehr Kontakt zu ihren Kunden zu erhalten.

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