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NRW - Coworking in vielen Zentren

Wie die Städte sind auch die Coworking Spaces in NRW polyzentral verteilt.

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In Nordrhein-Westfalen entstand mit Köln, Düsseldorf und dem Ruhrgebiet eine der größten Metropolregion Europas. Ihre Besonderheit besteht in der extrem polyzentralen Struktur. Die unmittelbare Nähe der vielen unabhängigen Städte führte in der Vergangenheit oft zu Abneigung und Rivalität. Neben der boomenden Kreativwirtschaft entstanden hier in kurzer Zeit jedoch auch so viele Coworking Spaces wie sonst nirgends, weil ein neuer Geist bei der Zusammenarbeit über den Stadtrand hinaus einzog – besonders bei den Coworking Spaces. Ein Produkt sind regelmäßige gemeinsame Treffen und die europäische Jelly-Week, die hier ihren Anlauf nahm. Deskmag stellt die Coworking Spaces in NRW kurz vor.

 

Coworking Profil NRW

Anzahl der Coworking Spaces: 9 (+6 in fester Planung)

Anzahl der Tische: 330 (+ ca. 110 in fester Planung)

Durchschnittspreise pro Monat:

Fester Arbeitstisch mit 24h-Zugang: 215€

Flexibler Arbeitstisch zu klassischen Bürozeiten: 182€

Arbeitstisch für einen Tag: 13€

 

Köln (1 Mio. Einwohner)

Gasmotorenfabrik

Die zwölf Gründungsmitgliederder Kölner Gasmotorenfabrik eröffneten ihren Coworking Space mit einer Alpha-Version in einem alten Industriegebiet nahe des Messegeländes im Frühjahr 2009. Die Arbeitsräume bewirtschaften sie als Non-Profit-Verein.

Die 35 Schreibtischplätze in der Gasmotorenfabrik können im monatlich bereits für 120€ bezogen werden, die derzeit vor allem Coworker aus der Kreativwirtschaft nutzen. Wer tageweise kommt, zahlt pro Besuch 12€.

Für eine Stärkung der Community bietet der Verein mit Ignite Cologne, Twittwoch oder Start-up Camps nicht nur zwei bis drei Veranstaltungen pro Woche im Haus. Die dort ansässige Dingfabrik organisiert Vorträge und Workshops und stellt auch eine Bastelwerkstatt bereit. Als Initiatoren einer Kölner Plattform sowie CoworkingNRW und Coworking.de engagieren sie sich für die lokale, regionale und überregionale Vernetzung der Coworking-Bewegung.

Kölner Zeiträume

Die Kölner Zeiträume sind der erste Coworking Space in der größten Stadt am Rhein. Die Gründerin Jacqueline Boyce verwirklichte mit ihm seit Juli 2007 nicht nur ihren Wunsch, eigene Arbeit und Kinder unter einem Hut zu bringen. Auch andere Kölnerinnen und Kölner sollten von der Umsetzung ihres Projekts profitieren.

Der Coworking Space bietet neben der Kinderbetreuung auch Meeting- und Seminarräume. Ebenso veranstalten sie zielgruppenspezifische Events. Nach außen geben sich die Kölner Zeiträume leider weniger kommunikativ. Bisherige Emails blieben bisher unbeantwortet.

betahaus Köln (Eröffnung Mai 2011)

Mit einer Kölner Version öffnet das erste Betahaus voraussichtlich am 1.Mai 2011 im Rheinland. Die Räume liegen direkt gegenüber der Ehrenfelder Moschee. Wie bei ihren Schwestern finden hier vom Start weg etwas mehr Leute als in einem üblichen Coworking Space eine neue Arbeitsheimat. 70 Tischplätze sind es zur Eröffnung. Ein von den restlichen Arbeitsräumen abgetrenntes Café im Erdgeschoss scheint sich zum zweiten klassischen Merkmal der Betahäuser zu entwickeln.

Die Schreibtischplätze kommen mit WLAN und Kopierer.  Eine Skypebox garantiert bei größerem Gesprächsbedarf ungestörtes Arbeiten. Ein Fix-Desk kostet monatlich 279€. Die flexible Ausgabe gibt es während der normalen Öffnungszeiten für 199€. Zusätzliche Extras sind teilweise umsonst, wenn eine Mindestmietlaufzeit von sechs Monaten vereinbart wird. Diese und weitere Tarife benötigen eine monatliche 10€-Mitgliedschaftsgebühr.

 

Düsseldorf (586.000 Einwohner)

Garage Bilk

Ganze neun Gründer, überwiegend aus den Kreativwirtschaften, taten sich für Düsseldorfs ersten Coworking Space zusammen. Die 200qm großen Arbeitsfläche eröffneten sie im Dezember 2010 – mitten im namensgebenden und bei Studenten beliebten Stadtteil Bilk.

Garage Bilk bietet so ziemlich alles, was einen vollwertigen Coworking Space ausmacht. Eine bunte Mischung an Leuten, verschiedene Veranstaltungen und genug Raum für offene und private Kommunikation. Die Nutzung der kompletten Büroinfrastruktur läuft auf Fair-Use-Basis und kostet mit einem festen Tisch monatlich 199€ (flexibler Tisch: 169€). Die Garage Bilk eignet sich für Frühaufsteher wie Langschläfer und öffnet jeden Wochentag von 9 bis 23 Uhr.

 

Dortmund (581.000 Einwohner)

Coworking Dortmund & Ständige Vertretung

Der erste Dortmunder Coworking Space befindet sich derzeit in der heißen Aufbauphase. In den Räumen in der Nähe des Schwanenwalls können laut Website schon bis zu acht Coworker arbeiten. Wann genau die Eröffnung stattfindet und wie viele Leute zu welchen Preisen letztlich reinpassen, konnte uns trotz mehrmaliger Kontaktversuche bisher nicht erzählt werden. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Auf einen Coworking Space müssen die Dortmunder auf jeden Fall nicht mehr lange warten. Zumal mit der "Ständigen Vertretung" fast gleichzeitig ein zweiter für sie aufmacht.

 

Essen (576.000 Einwohner)

Unperfekthaus

Das Unperfekthaus passt eigentlich nicht so recht in die Coworking-Schublade. Sie selbst nennen sich „Künstlerdorf, Kneipe, Hotel“. Neben Ateliers, Bars, Restaurant, Hotelzimmer sowie zahlreichen großen und kleinen Veranstaltungsflächen bieten sie auch Seminarräume, die sich für flexibles Arbeiten auf Tagesbasis eignen.

Für 5,50€ pro Person erhält man dafür nicht nur WLAN, Beamer oder Flipcharts, sondern auf Wunsch auch so viel Kaffee oder Softdrinks, bis die Blase platzt. In der Version mit zusätzlichem Essen kostet der Spaß 22 bis 30 Euro pro Tag.

Panorama Coworking (Eröffnung Juli 2011)

Nur drei Minuten entfernt und mitten an der Haupteinkaufsstraße gelegen, baut das Unperfekthaus am derzeit vielseitigstes Coworking Space Nordrhein-Westfalens. Vielseitig deshalb, weil neben 20 Schreibtischplätzen mit Panorama-Aussicht auch ein Wellness-Bereich sowie eine Lounge, ein Grillplatz, für Entspannung sorgende Urban-Farming-Häuser, Sonnenliegen und überdachte Arbeitstische auf dem Dach geplant sind.

Die Betreiber entwickeln zudem ein generationsübergreifendes Konzept, mit dem sie Coworker aus allen Altergruppen ansprechen möchten. Weiterhin können die erstellten Produkte und Dienstleistungen der Coworker mit der Anmietung in einem Ladengeschäft direkt an der Fußgängerzone an die Kunden gebracht werden, ohne permanent für den Verkauf tätig zu sein. Das Ganze nennt sich „Coworking mit Kunden“. Flächen im Ladengeschäft stehen jedoch auch Nicht-Coworkern offen.

Wie das Ganze in der Praxis läuft, erfährst du ab dem 1.7.2011. Für einen festen Schreibtisch unterhalb des Sonnendecks peilen die Betreiber einen Preis zwischen 200 und 230€ an. Flexiblere Tische werden ebenfalls angeboten. Für Coworking auf Tagesbasis empfiehlt das Unperfekthaus jedoch seinen Stammsitz.

 

Wuppertal (351.000 Einwohner)

Die Initiatorin der europäischen Jelly Week, Anni Roolf, plant schon länger einen Coworking Space in ihrer Heimatstadt. Während der Jelly Week schrieb sie mit weiteren Gründern in ihrem Verein Rakete e.V. an einem Businessplan. Derzeit befindet sich das Projekt auf der Suche nach einer geeigneten Location. Dabei unterstützt sie sogar die Stadt Wuppertal. Die lokale Vernetzung treibt Anni auch so voran. Der künftige Coworking Space soll nach seiner Eröffnung als Knotenpunkt für verschiedenste Wuppertaler Institutionen fungieren.

 

Bonn (320.000 Einwohner)

Coworking Bonn

Die erste Ausgabe eines Coworking Space in der ehemaligen Hauptstadt entstand im Juli 2010 in den Büros einer Webagentur, die einen nicht benötigten Raum sinnvoller nutzen wollte. Heute können dort bis zu fünf Coworker aus beliebigen Berufszweigen gleichzeitig arbeiten, sofern ihre Arbeit nicht ausschließlich aus Telefonieren besteht. Ein Monatsticket ohne Mindestlaufzeit kostet 250€, auch Wochen- und Tagestickets sind erhältlich. Vier Buslinien verbinden den Coworking Space mit der nahen Innenstadt. Wer zu Fuß geht, braucht auch nur 15 Minuten bis zum Hauptbahnhof. Noch idealer liegen die Räume für Autofahrer mit einem Anschluss an die Autobahn 565.

Einen zweiten, bisher noch namenslosen Coworking Space plant der Journalist Andreas Bechmann zusammen mit der Bonner Social Bar.

 

Münster (276.000 Einwohner)

PI28

Etwas abseits von der Metropolregion Rhein-Ruhr eröffneten in der kleinen Studentenstadt Münster gleich zwei neue Coworking Spaces diesen Januar.

Der kleinere davon ist das PI28 und liegt direkt am Innenstadtring, nur wenige Minuten vom Hauptbahnhof entfernt. Die Betreiber kommen aus der Kreativ- und Architekturbranche. Die überwiegend in grün gehaltenen Arbeitsräume stehen jedoch Leuten aus allen Berufszweigen offen.

Bis zu zehn Coworker erhalten bei ihnen einen festen Tisch, WLAN, freie (Bio-) Getränke, einen Konferenz- und Pausenraum sowie eine Postadresse. Ein kleiner Balkon bietet für entspannende Momente eine Aussicht aufs Grüne. Das ganze kostet 219€ im Monat. Für 15€ am Tag oder Zehnertickets kann man sich auch flexibler einmieten.

produktivhaus

Das produktivhaus schlug seine Räume in der südlichen Innenstadt auf. Über verschiedene Veranstaltungen, wie beispielsweise die erste europäischen Jelly Week oder einem NRW-Treffen, erreichte der Coworking Space in seiner jungen Lebenszeit bereits einen hohen Bekanntheitsgrad.

Auf 250 qm stehen hier Arbeitsplätze für 30 Coworker bereit. Die weite Fläche bietet mit ihren Sitzecken und einer Lounge Möglichkeiten für ungestörte Gespräche. Ein Mehrzweckraum steht für Fotoshootings ebenso offen wie für Meetings oder Seminare. Der Preis für einen flexiblen Schreibtisch liegt bei monatlich 239€.

Einmal im Monat findet ein Skillshare Workshop statt, bei dem die Mitglieder ihr Wissen zu jeweils einem neuen Thema mit anderen Interessierten teilen. Noch unkomplizierter lernt man sich bei Filmabenden oder einem gemeinsamen Frühstück kennen, die das produktivhaus ebenfalls regelmäßig anbietet.

 

Aachen (258.000 Einwohner)

Launchpad & Coworking Aachen (Eröffnung Frühsommer 2011)

In Aachen stehen mit dem Launchpad und Coworking Aachen gleich zwei neue Coworking Spaces am Start. Damit sich beide in der sensiblen Eröffnungsphase nicht sofort mit dem Leben in Marktanteilen beschäftigen zu müssen, zeigen sie ihren Kunden, wie es über Coworking auch funktioniert und loten derzeit eine Kooperation aus.

Eine Eröffnung stände bereits für April in Aachen-Schanz in den Plänen. Wegen der Kooperationsgespräche und der damit verbundenen Zunahme der Gründungsmitglieder kann sich der Termin jedoch noch auf Mai oder Juni verschieben.

Update: Am 1. September eröffnete das Werk52 einen Coworking Space in Aachen.

 

Paderborn (165.000 Einwohner)

weXelwirken

Über die kleine Schwester dieses Coworking Spaces berichteten wir bereits vor einigen Wochen. Das erste weXelwirken öffnete im November 2010 jedoch in Paderborn. Die Betreiber sehen sich selbst als große Büro-WG, die neben den sieben festen Arbeitsplätze auch mit fünf flexiblen Plätzen für Gäste offen steht.

Die Räume liegen direkt innerhalb des Paderborner Innenstadtrings. Für einen festen Schreibtisch mit 24h-Zugang nehmen sie nur 160€ im Monat, dafür erhält man neben Stimmrechten sogar Zugang zur büroeigenen Dusche.

 

Marl (88.000 Einwohner)

Designhaus Marl

Das Designhaus startete bereits vor drei Jahren mitten in der Innenstadt Marls und befindet sich nur wenige Meter vom Marktplatz entfernt. Der Coworking Spaces bietet Raum für zehn Coworker, der bei Bedarf jederzeit um bis zu acht weitere Schreibtischplätze ergänzt werden kann.

Für nur 165€ im Monat sitzt du an einem Schreibtisch mit WLAN-Zugang, einem s/w-Drucker. Kaffee und Softdrinks gibt’s umsonst. Auch für den Meetingraum verlangen sie keinen zusätzlichen Aufpreis.

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